Warum wir in Enger Kommunalpolitik neu denken müssen!

Referent Leif Neugebohrn, Maik-Oliver Häusler, Detlef Klute, Rolf Siemers, Rudolf Schäfer, Sarah Karczewski, Korinna Klute, Hans-Ulrich Tuxhorn, Reiner Koller und Domingo Pablo-Viloria. Bild: Ann Christin Klute

Aller Anfang ist schwer

Typische Politikersprache oder leere Phrasen à la „Wir sind auf einem guten Weg“ oder „Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie stehen“ – bringen mir mal so gar nichts (und im Übrigen: Euch wahrscheinlich auch nicht!?). Wer ist eigentlich wir? Was ist ein guter Weg und für wen in Enger gilt das dann? Will überhaupt jemand abgeholt werden?

Wer kennt es nicht: klare und deutliche Kommunikation ist nicht immer ganz einfach! Deshalb find‘ ich es richtig klasse, dass die SPD-Fraktion Enger sich Leif Neugebohrn als Unterstützer geholt hat und letzten Samstag im ersten Seminar einen Denkanstoß bekam.

Was ich für Enger bei Leif im Seminar gelernt habe

Zugegeben: sehr viel Input auf einmal ABER, und das ist meine Motivation, auch ziemlich coole Ideen und Ansätze für meine, für unsere Arbeit hier in Enger. Für Enger braucht es eine Vision! Ein Konzept, wie wir kurz- und langfristig in Enger leben und was wir bewegen wollen. Ihr merkt, hier sind wir ALLE gefragt und das klappt nicht von heute auf morgen.

Was in Enger wichtig ist…

…kann ich pauschal nicht beantworten. Da setzt nun mal jeder anders Prioritäten.

Klar, Schule ist immer ein Thema. Ganz groß derzeit die Digitalisierung. Straßenausbau darf auch nicht links liegen gelassen werden. Bezahlbarer Wohnraum wird immer wichtiger, genauso wie die Entwicklung der Innenstadt und die Versorgung in ländlichen Gebieten. Da ich selbst im Randbezirk wohne: auch die bitte nicht vergessen! Führt mich direkt zum ÖPNV, zur Anbindung erstens an unsere eigene Innenstadt und zweitens in die Nachbarstädte. Sind längst nicht alle Punkte genannt, aber es zeigt doch jetzt schon: wir brauchen ein Konzept. Wenn ich für alles (Einkauf, Arzt, Bank…) immer woanders hinfahren muss als in mein eigenes „Dorf“, macht es irgendwann keinen Spaß mehr. Deshalb kann ich den Ansatz „Kommunalpolitik in Enger neu denken“ einfach nur unterstützen!

 

P.S.: „Ich“ bin übrigens Korinna Klute.