Verkehrssicherheit auf Engers Landstraßen erhöhen

Enger (uki). Um die Verkehrssicherheit auf den Landstraßen in den Engeraner Ortsteilen sorgt sich die SPD-Fraktion nicht zum ersten Mal. Auch die Grünen hatten das Thema in der Vergangenheit mehrfach aufgegriffen – und immer waren sich die Fraktionen darüber einig gewesen. Einigkeit bestand auch diesmal im Umweltausschuss über den schwierigen Umgang mit der Mindener Behörde „Straßenbau NRW“.

In einem Antrag der SPD werden vor allem die Jöllenbecker Straße in Pödinghausen und die Meller Straße als Gefahrenpunkte hervorgehoben. Für die Jöllenbecker Straße fordern die Sozialdemokraten darum einen Aus- oder Umbau zwischen den Straßen Gelber Weg und Friedhofsweg mit einem durchgehenden Gehweg und drei Querungshilfen.

Eine sichere Anbindung des Ortsteils an den Stadtkern für Radfahrer fehle außerdem zwischen „Im Felde“ und Bielefelder Straße, heißt es in dem Antrag. Zudem will die SPD geschwindigkeitssenkende Maßnahmen an den Ortseinfahrten erreichen.

Für die Meller Straße fordert die Fraktion einen Geh-/Radweg von der Kreuzung Dreyener Straße/Zur Schmiede/Meller Straße bis zur Straße Zur Hegge.

Manfred Redeker, Leiter des Fachbereichs II in der Stadtverwaltung, berichtete in diesem Zusammenhang von einem Gespräch, das er und Bürgermeister Klaus Rieke kürzlich mit „Straßenbau NRW“ geführt hatten.

Konkretes sei dazu in Minden nicht gesagt worden. Thomas Haemisch (Bündnis 90/Die Grünen) beklagte die „Dickfelligkeit“ der Landesbehörde und schlug vor, deren Vertreter noch einmal nach Enger einzuladen. Bei dieser Gelegenheit solle auch der Hasenpatt als heimisches „Aushängeschild“ erwähnt werden. Ihn könnten Fußgänger von der Hafke bis zum Pödinghauser Landweg nur schwer begehen. Dem schloss sich Detlev Göhner (CDU) an. Einstimmig beschloss der Ausschuss, der Landesbetrieb „Straßenbau NRW“ solle Stellung nehmen zur Verkehrssicherheit der Landesstraßen in Enger und zu den beantragten Maßnahmen.

Beim Thema Straßenbeleuchtung sieht die Verwaltung Handlungsbedarf an der Bahnhofstraße, an den Radwegen Werther Straße und Am Bahndamm sowie im Zentrum (Barmeierplatz, Burg- , Stein- und Renteistraße). Aus Kostengründen enthielt der Beschlussvorschlag aber nur Maßnahmen für den Bahndamm und das Zentrum. Für die Erneuerung und Ergänzung der Beleuchtung am Bahndamm wie auch für die Installation preiswerterer Leuchten in der Innenstadt stimmten alle Fraktionen.

Eine Verbesserung der Beleuchtung an der Werther- und Bahnhofstraße sei „nur durchführbar, wenn in den nächsten Haushaltsjahren mehr Mittel bereitgestellt werden“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.